Die Hundebox: Der eigene Platz für Ihren Hund!

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Eine Hundebox mag für das untrainierte Auge wie ein enger Käfig aussehen, aber sie ist unglaublich praktisch und für jeden Hundebesitzer notwendig. Ihr Hund kann seine Box als seine Höhle betrachten: sein eigener Platz! In diesem Artikel können Sie alles über Hundeboxen erfahren. 

Ist eine Box gut für einen Hund?

Eine Hundebox ist auf jeden Fall gut für Ihren Hund, denn sie hilft beim Sauberkeitstraining, der Hund kann sicher darin transportiert werden, sie sorgt durch die wenigen Reize für eine erholsame Portion Schlaf und der Hund kann seine Box als seinen sicheren Rückzugsort wahrnehmen. Er wird sie gar nicht mehr verlassen wollen!  Das Wichtigste ist, dass Ihr Hund seine Box als eine positive und sichere Umgebung wahrnimmt. Nachdem er sich daran gewöhnt hat, wird er sie als sein eigenes Plätzchen betrachten! Hier kann er sich zurückziehen, um sich zu entspannen, geschützt vor allen Reizen der Umgebung und ruhig schlafen. Das hilft auch bei der Sauberkeitserziehung, denn Ihr Hund will seinen eigenen Platz nicht verschmutzen. Er wird sich anstrengen, sein Geschäft nicht dort zu verrichten. Zögern Sie es jedoch nicht zu lange heraus. Es dauert etwa sechs Monate, bis Welpen die Kontrolle über ihre Blase vollständig entwickelt haben. Letztendlich, nach einigem Training, wird Ihr Welpe nicht mehr in die Box urinieren! 

Was macht eine gute Hundebox aus?

Eine gute Hundebox erhöht die Lebensqualität Ihres Hundes: Sie bietet ihm Komfort und Geborgenheit. Eine gute Box ist sicher, leicht mitzunehmen und langlebig. 

Wie groß sollte die Hundebox sein?

Eine Box muss so groß sein, dass Ihr Hund darin leicht stehen, sich drehen und liegen kann. Die ideale Länge und Höhe der Hundebox ist die Länge und Größe Ihres Hundes, plus jeweils 15 Zentimeter. Für die Breite werden drei Viertel der Größe des Hundes genommen. Wenn die Box zu klein ist, wird sich Ihr Hund darin natürlich nicht wohl fühlen. Dies ist aber auch der Fall, wenn die Box zu groß ist. Er kann sie dann nicht als seine gemütliche kleine Höhle wahrnehmen. Dies kann dann zur Folge haben, dass er sein Geschäft in der Hundebox erledigt. Sie können zunächst eine kleinere Box kaufen, während Ihr Hund noch ein Welpe ist und später auf eine größere Box umsteigen. Eine andere Möglichkeit besteht darin, eine zu große Hundebox mit einem Trenner abzuteilen, so dass sie nicht zu groß ist und Ihr Hund sich darin wohl fühlt. Welche Größe für welchen Hund geeignet ist, können Sie unten nachlesen. 

Box für kleine Hunde

  • Welpenbox: Diese Box ist für die meisten Welpen im Alter von 6 bis 10 Wochen geeignet. Die geeignete Größe für eine Welpenbox ist 47 Zentimeter lang, 30 Zentimeter breit und 37 Zentimeter hoch. 
  • Kleine Box: Malteser, Chihuahua, Mops, Shih Tzu, Dackel, Zwergspitz, Papillons, und Yorkshire Terrier passen in eine kleine Box. Die Box sollte bis zu 63 Zentimeter lang, 43 Zentimeter breit und 49 Zentimeter hoch sein.
  • Mittelgroße Box: Für mittelgroße Hunderassen wie Beagle, Pekinese, West Highland White Terrier, King Charles Spaniel, Französische Bulldogge, Welsh Springer Spaniel und Zwergschnauzer ist es am besten, sich für eine Box von 76 Zentimetern Länge, 48 Zentimetern Breite und 53 Zentimetern Höhe zu entscheiden.

Box für große Hunde

  • Große Box: Ein großer Hund braucht eine große Box. Haben Sie einen größeren Hund, z.B. eine Bulldogge, einen Cockerspaniel, einen English Setter, einen Shar Pei, einen Pitbull Terrier, einen American Staffordshire oder einen englischen Springerspaniel? Für diese ist am besten in eine Box mit 90 Zentimetern Länge, 55 Zentimetern Breite und 62 Zentimetern Höhe geeignet.
  • Extra große Hundebox: Diese Hundeboxen sind sehr groß! Eine Box mit den Maßen 107 Zentimetern Länge, 71 Zentimetern Breite und 77 Zentimetern Höhe ist perfekt für Ihren Irish Setter, Bart-Collie, Belgischen Schäferhund, Border-Collie, Boxer, Malinois-Hirte, Golden Retriever, Labrador-Retriever oder Dalmatiner.
  • Seeehr große Box: Da jeder Topf seinen passenden Deckel hat, gibt es für sehr große Hunde auch sehr große Hundeboxen. Diese sind 121 Zentimeter lang, 78 Zentimeter breit und 84 Zentimeter hoch. Diese Art von Hundebox ist notwendig, wenn Sie zum Beispiel einen Leonberger, eine Dogge, einen irischen Wolfshund, einen Berner Sennenhund oder einen Bernhardiner haben.

Wie lange kann man einen Hund allein in seiner Box lassen?

Ein Hund im Alter von 6 bis 10 Wochen darf maximal 30 bis 60 Minuten am Stück allein in seiner Hundebox gelassen werden. Bei Welpen von 11 bis 14 Wochen sind die Zeiten jeweils 1 bis 3 Stunden. Fühlt Ihr Hund sich in seiner Box wohl und sieht sie als eine angenehme Umgebung an? Dann kann er ab 17 Wochen für 4 bis 5 Stunden in der Box gelassen werden.  Die Zeiten hängen davon ab, wie oft Ihr Hund seine Bedürfnisse erfüllen muss. Wenn Hunde nachts schlafen, müssen sie aufgrund ihres Biorhythmus weniger oft raus. Wenn Sie den Hund länger in seiner Box lassen, kann dies zu Stress und Problemverhalten, wie z.B. Trennungsangst, führen. Auch ist es nicht ratsam, den Hund viel fressen und trinken zu lassen, bevor er in die Box muss. Dadurch wird sichergestellt, dass er nicht direkt seine Bedürfnisse zurückhalten muss. Wenn Sie Ihren Hund aus seiner Box herauslassen, sollten Sie direkt mit ihm rausgehen. Noch besser ist es für Ihren kleinen Vierbeiner, dann gemeinsam einen ausgiebigen Spaziergang zu machen, damit er die ganze angestaute Energie rauslassen kann.

Was tun, wenn der Hund nicht mehr in der Box bleiben möchte?

Ein Hund muss nicht mehr unbedingt in der Box sein, wenn er stubenrein ist, keine Zerstörungswut zeigt und seinen Schlafplatz zu Hause selbst gewählt hat. Das Wichtigste ist, dass Sie Ihren Hund selbst bestimmen lassen. Es ist ratsam, die Box als Ruheort im Krankheitsfall oder für den Transport Ihres Hundes aufzubewahren.