Brauner Hund liegt auf Laptop

Frühlingsgefühle: Rüden und läufige Hündinnen im Frühjahr

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Im Frühjahr erwacht die Welt um uns herum zu neuem Leben. Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen und die Sonne kommt zum Vorschein. So weit, so gut. Allerdings erwachen in dieser Zeit des Jahres auch bei Hunden Frühlingsgefühle. Wie Sie mit Sicherheit aus eigener Erfahrung wissen, kann dieser Umstand die gemeinsamen Spaziergänge mit dem Vierbeiner bisweilen zu einer überaus stressigen Angelegenheit machen.

Frühlingsgefühle beim Hund - das Wichtigste auf einen Blick

  • Die Sonne wirkt sich auch bei Hunden im Frühling auf das Gefühlsleben und den Hormonhaushalt aus.
  • Im Frühjahr werden viele Hündinnen läufig, was sie für männliche Artgenossen bekanntlich unwiderstehlich macht.
  • Neue Routen und gemeinsame Spiele sorgen beim Gassigehen im Frühling für Ablenkung.
  • Anleinen ist im Frühling nicht nur aufgrund der Hormone, sondern auch wegen der beginnenden Brut- und Setzzeit wichtig.
  • Insbesondere mit läufigen Hündinnen ist es sinnvoll, den Kontakt mit anderen Hunden vorübergehend zu vermeiden.

Läufige Hündinnen im Frühling

Der Frühling ist die Jahreszeit, in der sehr viele Hündinnen läufig werden. Das führt nicht zuletzt auch zu einer Reihe von Verhaltensauffälligkeiten. So kann es durchaus vorkommen, dass Ihre paarungsbereite Hündin deutlich schlechter hört, als Sie es von Ihrem wohlerzogenen Vierbeiner gewöhnt sind, oder auch einmal davonläuft, wenn ein Rüde in der Nähe ihr Interesse geweckt hat. Das ist nicht nur anstrengend, sondern kann im schlimmsten Fall natürlich auch zu einer ungewollten Trächtigkeit führen.

Rüden im Frühling

Im Gegensatz zu Hündinnen sind Rüden das ganze Jahr über paarungsbereit. Dementsprechend groß sind die Auswirkungen, die der betörende Duft läufiger Artgenossinnen in der Umgebung auf die Vierbeiner hat. Wenn Sie Ihren liebestollen Rüden im Frühling nicht unter Kontrolle haben, kann das schnell zu einem Problem werden und Ihnen nicht zuletzt auch einigen Ärger mit anderen Hundebesitzern einbringen.

Sorgen Sie für Ablenkung

Wenn Sie im Frühling mit Ihrem Vierbeiner Gassi gehen, ist es aufgrund der erwähnten Problematik besonders wichtig, dass Sie für Ablenkung sorgen. Denn je beschäftigter Ihr Hund ist, desto unwahrscheinlicher ist es, dass er auf dumme Gedanken kommt. Nehmen Sie nicht immer die gleiche Route, sodass Ihr Hund regelmäßig etwas Neues erkunden kann. Beschäftigen Sie sich zudem auch mit dem Vierbeiner und lassen Sie ihn nicht einfach nur neben sich herlaufen. Je interessanter Sie dank gemeinsamer Spiele für ihn sind, desto geringer ist sein Interesse an den Geschehnissen in seinem Umfeld.

Nehmen Sie Ihren Hund an die Leine

Wenn Sie mit Ihrer läufigen Hündin oder Ihrem unkastrierten Rüden im Frühling draußen unterwegs sind, ist es in aller Regel eine gute Idee, den Vierbeiner anzuleinen. Auf diese Weise haben Sie den Hund unter Kontrolle, falls seine Hormone einmal mit ihm durchgehen sollten. Wollen Sie dem Vierbeiner dabei dennoch ein gewisses Maß an Bewegungsfreiheit ermöglichen, greifen Sie am besten zu einer Schleppleine. Bedenken Sie dabei auch, dass im Frühling die Brut- und Setzzeit beginnt. Je nach Wohnort kann es daher sein, dass bei Ihnen ohnehin eine Leinenpflicht besteht, an die sich auch Besitzer von kastrierten Hunden halten müssen.

Vermeiden Sie Kontakte mit anderen Hunden

Je nachdem wie hormongesteuert Ihr Vierbeiner aktuell unterwegs ist, kann es im Frühling manchmal auch sinnvoll sein, den Kontakt mit anderen Hunden einzuschränken. Das gelingt Ihnen zum Beispiel, indem Sie Ihre gemeinsamen Spaziergänge auf den frühen Morgen und den späten Abend legen. Wenn Sie mit Ihrer läufigen Hündin unterwegs sind und Ihnen ein unbekannter Vierbeiner entgegenkommt, sprechen Sie den Besitzer des Hundes am besten schon aus einiger Entfernung an, sodass dieser sich darauf einstellen kann. Um Rüden, die Sie bereits kennen, können Sie mit Ihrer läufigen Hündin natürlich auch selbst einen Bogen machen, um allzu nahen Kontakt und die damit verbundenen Probleme zu vermeiden.

Fazit

Wie Sie sehen, ist es ganz normal, wenn im Frühling die Hormone mit Ihrem Hund durchgehen und der Vierbeiner Ihnen die eine oder andere stressige Situation beschert. Indem Sie beim Gassigehen für Ablenkung sorgen, Ihre Umgebung im Blick behalten und das Tier wenn nötig anleinen, lassen sich unliebsame Erlebnisse in den meisten Fällen aber trotz aller Frühlingsgefühle recht zuverlässig vermeiden.