Home » Magazin » Hunde

Hundebox-Training: Hilfsmittel für Ihren Hund!

Eine Hundebox ist perfekt dafür geeignet, einen Ort der Entspannung für Ihren Vierbeiner zu schaffen. Nach dem Hundebox-Training wird Ihr Vierbeiner die Hundebox als seinen eigenen Platz betrachten. Mit der Hundebox-Erziehung wollen Sie erreichen, dass Ihr Hund in seine Box geht, sobald Sie dies von ihm verlangen. Darüber hinaus trägt die Hundebox zur Stubenreinheit ihres Hundes bei. Zudem können Sie Ihren Vierbeiner auf diese Weise sicher transportieren. Was sind die Vorteile des Hundebox-Trainings und wie läuft ein gutes Boxentraining ab? Wir erzählen es Ihnen!

Boxentraining beginnt mit der richtigen Hundebox 

Zuallererst ist es wichtig, die richtige Hundebox für Ihren treuen Gefährten zu finden. Eine gute Box ist sicher, lässt sich leicht mitnehmen und ist langlebig. Sie ist dazu da, die Lebensqualität Ihres Vierbeiners zu verbessern und bietet Ihrem Hund Komfort und Bequemlichkeit. Die richtige Hundebox muss außerdem die perfekte Größe haben. Ihr kleiner Vierbeiner sollte also in der Lage sein, in seiner Box leicht zu stehen, sich umzudrehen und hinzulegen. Die ideale Länge und Höhe der Hundebox wird bestimmt, indem man die Länge und Höhe des Hundes nimmt und jeweils 15 Zentimeter hinzufügt. Für die Breite nimmt man drei Viertel der Höhe des Hundes.

Eine zu kleine Box ist unangenehm, aber eine zu große ist auch nicht ratsam. Wenn die Box Ihres Hundes nicht die passende Größe hat, wird Ihr Vierbeiner seine Hundebox nicht als einen sicheren Rückzugsort wahrnehmen, was ihn dazu veranlassen kann, sein Geschäft in seiner Box zu erledigen. Dann fällt das Sauberkeitstraining buchstäblich ins Wasser. Eine gute Idee ist es, die Hundebox für Ihren Welpen zu verkleinern. Dies kann über eine spezielle Boxtrennwand erfolgen. Sie können aber auch selbst eine Wand, beispielsweise aus Holz, anfertigen. 

Hundebox-Training ist toll!

Mit der richtigen Hundebox kann das Training beginnen! Es ist wichtig Ihrem Vierbeiner zu zeigen, dass die Box keine Strafe für ihn ist. Das Boxtraining für Hunde hilft Ihrem Hund zu erkennen, dass die Box eine schöne, sichere Umgebung ist. Stellen Sie die Hundebox an einen ruhigen Platz im Raum, von dem aus Ihr Vierbeiner den vollen Überblick hat. Im Folgenden zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie das Boxtraining Ihres Welpen am besten bewältigen können. Als Faustregel gilt: Wenn man gemeinsam 80% der Trainingszeit erfolgreich ist, kann man zu nächsten Trainingsphase übergehen. Lassen Sie Ihren Welpen nicht unbeaufsichtigt mit Futter (z. B. Knochen), an dem er sich verschlucken oder ersticken könnte. Schließlich: Hauen Sie niemals auf die Box! Auf diese Weise wird er die Hundebox oder sogar Sie mit Angst assoziieren. Ein absolutes Tabu!

Petplan-Kurs ‘Hundebox-Training für Hunde’

Wollen Sie mit Ihrem Hund mit dem Boxtraining beginnen, aber haben Sie noch ein paar Fragen? Kein Problem! Im Folgenden erklären wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Ihren Welpen trainieren können:

Schritt 1: Die Hundebox attraktiv machen

Lassen Sie Ihren Welpen zunächst die Hundebox allein erkunden. Unterstützen Sie dies, indem Sie Spielzeug und Futter in seine Box legen. Wenn er dann selbst in die Box geht, belohnen Sie sein gutes Verhalten. Seine Lieblingsspielzeuge können in der Hundebox gelassen werden, sodass er ab und an von selbst hineingeht, um sie zu holen. Wenn Ihr Hund fast eingeschlafen ist, heben Sie ihn auf und legen Sie ihn in die Hundebox.

Sobald Ihr kleiner Vierbeiner aufwacht und aus der Hundebox raus möchte, lassen Sie ihn raus. Schließlich soll er sein eigenes Plätzchen mit etwas Positivem in Verbindung bringen. Wenn er ab und zu allein in die Box geht, dann ist es Zeit für den nächsten Schritt. Geben Sie ihm in positivem, fröhlichem Ton das Kommando, zu seinem Platz zu gehen und zeigen Sie dann auf die Hundebox. Trainieren Sie Ihren Hund mithilfe seiner Spielsachen, Leckerlies und seines Futters, auf dieses Kommando hin in die Box zu gehen. Loben Sie ihn für diese Leistung und belohnen Sie ihn mit einigen Leckerlies. Geben Sie Ihrem Welpen auch das Kommando, wieder aus der Box hinauszugehen und locken Sie ihn auch hier mit Lob und seinen Lieblingssnacks.

Schritt 2: In der Hundebox bleiben

Geht Ihr Welpe auf Kommando zu seinem eigenen Platz? Dann ist es an der Zeit für den nächsten Schritt des Hundebox-Trainings: in der Box zu bleiben. Beginnen Sie mit dem Öffnen der Tür.

Schicken Sie Ihren Hund mit Ihrem vereinbarten Kommando in seine Box. Hier wartet bereits seine Belohnung, mit welcher er eine Zeit lang beschäftigt seien sollte (z. B. ein gefüllter Kong oder ein Knochen). Loben Sie ihn dafür, und wenn er keine Lust auf seine Belohnung hat, belohnen Sie ihn mit anderen Leckerlies (wie Dentastix, welche viel Zeit in Anspruch nehmen). Auf diese Weise wird Ihr Strolch für eine ganze Weile beschäftigt sein! Bevor er aus der Hundebox gehen will, zeigen Sie auf die Außenseite der Box und geben Sie das Kommando, dass er diese verlassen darf. Locken Sie ihn mit einigen Leckerlies nach draußen. Beginnen Sie mit 20 Sekunden und erhöhen Sie die Zeit sehr langsam, mit Belohnungen, mit denen Ihr Hund länger beschäftigt ist. Bleiben Sie in der Nähe der Hundebox, aber schauen Sie Ihren Hund dabei nicht ständig an.

Anschließend ist es an der Zeit, Ihrem Hund beizubringen, bei geschlossener Tür Ruhe zu bewahren. Schicken Sie ihn mit Ihrem ausgewählten Kommando an seinen Platz und geben Sie ihm etwas, mit dem er länger beschäftigt ist. Jetzt schließen Sie vorsichtig die Tür. Wenn er dies bemerkt, geben Sie ihm etwas Leckeres als Belohnung. Wenn er damit fertig ist, kann es sein, dass er es sich gemütlich macht. Falls dem nicht so ist, geben Sie ihm das Kommando, die Box zu verlassen und locken Sie ihn mit einer Belohnung heraus. Beginnen Sie wieder mit 20 Sekunden und erhöhen Sie die Zeit langsam. Während Ihr Hund beschäftigt ist, können Sie auch ab und zu die Tür öffnen, um ihn entscheiden zu lassen, ob er hinausgehen möchte. Hierdurch bringen Sie ihm bei, dass es Spaß machen kann, in seiner Box zu sein. 

Schritt 3: Das Zimmer verlassen

Der dritte Schritt besteht darin, dass Ihr Hund sich in seiner Box pudelwohl fühlt, auch wenn Sie nicht da sind. Auf diese Weise können Sie mit dem beruhigenden Gedanken aus dem Haus gehen, dass Ihr Welpe Spaß hat und sein Zuhause sicher ist. Wiederholen Sie Schritt 2. Wenn die Tür geschlossen ist, verlassen Sie leise den Raum und schließen die Tür hinter sich. Kommen Sie dann zurück und gehen Sie unbekümmert durch den Raum. Bleiben Sie in der Nähe der Box. Lassen Sie Ihren kleinen Vierbeiner dann heraus und belohnen Sie ihn mit ein paar Leckereien. Holen Sie Ihren Vierbeiner ganz entspannt heraus, sodass seine Hundebox zur Normalität für ihn wird. Wiederholen Sie diese Schritte und bleiben Sie jedes Mal ein wenig länger außerhalb des Raumes. Schon bald wird das Hundeboxen-Training problemlos funktionieren.

Schritt 4: Welpe jault in der Hundebox

Wenn Ihr Welpe in der Hundebox jault, hat er vielleicht ein bestimmtes Bedürfnis, z. B. sein Geschäft, Hunger oder Durst. Lassen Sie ihn aus der Box und gehen Sie mit nach draußen, damit er sein Geschäft erledigen kann oder schauen Sie, ob Ihr Welpe etwas fressen oder trinken möchte. Es ist jedoch auch möglich, dass das Hundebox-Training für Ihren Welpen etwas zu schnell ging. Gehen Sie in diesem Fall ein paar Schritte zurück. Ihr Welpe muss sich noch an die Box gewöhnen. Denn natürlich wollen Sie nicht, dass Ihr Welpe Trennungsangst entwickelt.

Achten Sie auch darauf, wie lange Ihr Welpe schon in der Hundebox ist. Ein Hund von sechs bis zehn Wochen kann jeweils maximal 30 bis 60 Minuten allein in der Box gelassen werden. Für Welpen im Alter von 11 bis 14 Wochen sind dies jeweils 1 bis 3 Stunden. Sieht er die Hundebox als eine angenehme Umgebung an? Dann kann Ihr Hund ab 17 Wochen für 4 bis 5 Stunden in der Box gelassen werden.

Wie hilft das Hundebox-Training gleichzeitig der Sauberkeitserziehung?

Das Hundebox-Training hilft Hunden dabei, ihre Stubenreinheit zu trainieren. Ihr kleiner Vierbeiner wird seine Hundebox als seinen Platz betrachten. Diesen möchte er selbstverständlich nicht beschmutzen. Aus diesem Grund wird er sein Bedürfnis so lange zurückhalten, bis Sie ihn herauslassen. Es dauert jedoch etwa sechs Monate, bis Welpen die volle Kontrolle über ihre Blase entwickelt haben.