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Mein Hund fiept: Was sagt mir mein Hund?

Für Hunde ist es nicht immer einfach, mit ihren Besitzern zu kommunizieren. Wenn Ihr Vierbeiner Schmerzen hat, sich einsam fühlt oder Hunger auf einen leckeren Hundesnack hat, kommuniziert er dies oft durch leichtes fiepen oder winseln. Wollen Sie wissen, warum ein Hund fiept? Dann ist es besonders wichtig, Ihren Freund genau im Auge zu behalten. Fiept der Hund ständig und verhält er sich anders als normalerweise? Dann ist es ratsam, dem Tierarzt einen Besuch abzustatten.

Warum fiept ein Hund?

Fiepen ist für Hunde eine andere Art der Kommunikation als Bellen. Ist Ihnen aufgefallen, dass Ihr Hund fiept? Dann will er Ihnen etwas klarmachen. Oftmals fiept ein Hund nicht, weil er einen schlechten Tag hat oder seinen Willen nicht bekommt, sondern weil wirklich etwas nicht stimmt. Im Allgemeinen kann ein fiepender Hund drei grundlegende Ursachen haben: Er hat Schmerzen, fühlt sich einsam oder hat Stress. Ein Hund zeigt nicht so schnell, dass er Schmerzen hat oder sich nicht wohlfühlt. Besonders wenn das Fiepen nicht aufhört, ist dies ein Zeichen für Sie, Ihrem vierbeinigen Freund besondere Aufmerksamkeit zu schenken.

Mein Hund fiept: Zeit zum Zuhören

Fiepen oder leises Winseln vor Schmerzen zeigt sich bei Hunden oft gleichzeitig mit einer Verhaltensveränderung. Ist Ihr Vierbeiner auf einmal sehr ruhig, während er normalerweise aktiv ist und schwanzwedelnd durch das Haus oder die Nachbarschaft wandert? Dann bringen Sie Ihren Vierbeiner zum Tierarzt, um sicherzugehen und um alle Risiken auszuschließen. Mit unserer Hundeversicherung geben Sie Ihrem vierbeinigen Freund die beste Pflege, ohne sich um die Kosten kümmern zu müssen. Wenn Sie die gesundheitlichen Risiken ausschließen können, kann das Fiepen einen anderen, gut erklärbaren Grund haben. 

Stress, Angst, Aufregung oder überschwängliche Fröhlichkeit

Ein Hund, der Stress erlebt, einsam, verängstigt oder einfach nur aufgeregt ist, macht dies oft sehr deutlich. Wenn Ihr Liebling nicht weiß, was er mit neuen Erfahrungen oder aufregenden Situationen anfangen soll, dann ist fiepen oder winseln eine Möglichkeit, um deutlich zu machen, dass er sich nicht wohlfühlt. Wenn möglich, halten Sie ihren kleinen Vierbeiner gut fest oder streicheln Sie ihm beruhigend über seinen Kopf. Natürlich ist es besser, zuerst den Grund für die Angst oder den Stress zu finden und daran zu arbeiten, um das Fiepen zu stoppen. Übrigens fiept ein Hund auch, wenn er sehr glücklich oder sehr enthusiastisch ist.

Gelerntes Verhalten ist schwer abzugewöhnen

Hunde sind Gewohnheitstiere. Und das beginnt schon in jungen Jahren. Haben Sie ihren Vierbeiner mit etwas Süßem angewöhnt zu fiepen, als er ein Welpe war? Möglicherweise hat Ihr kleiner, cleverer Vierbeiner dies nicht vergessen und fiept nur, um Sie dazu zu bringen, ihm ein Leckerli zu geben. Wir verstehen, dass es sehr schwierig ist, einem fiependen Welpen kein Leckerli zu geben, aber denken Sie daran, dass dieses Verhalten das Fiepen des Welpen fördert.

Tipps für einen fiependen Hund

Wie Sie gelesen haben, bedeutet ein Fiepen nicht, dass Sie Ihren Vierbeiner sofort zum Tierarzt bringen müssen. Achten Sie darauf, ob das Fiepen anhält, zu welchen Zeiten Ihr Hund fiept und wie oft das Tier seinen Unmut durch Fiepen oder Winseln zum Ausdruck bringt. Hierdurch werden Sie oft ein klareres Bild von der Situation bekommen und Sie können mit Ihrem Hund daran arbeiten, einander besser zu verstehen. Weitere hilfreiche Tipps und Tricks für die Erziehung Ihres Hundes finden Sie auf unserer Ratgeber-Seite für neue Hundebesitzer.

Sie möchten die Hundesprache noch besser kennenlernen? Dann haben wir zur Abwechslung eine Reihe von Möglichkeiten für Sie, mit denen Sie Ihrem Vierbeiner das Fiepen und Heulen abgewöhnen können:

  • Ignorieren Sie Fiepen oder Betteln, wenn Ihr Vierbeiner Ihre Aufmerksamkeit möchte, bringen Sie einem Hund bei, nein zu akzeptieren
  • Seien Sie konsequent und belohnen Sie Ihren Hund nicht, wenn er um Leckerlis bettelt
  • Behalten Sie Ihren Hund genau im Auge und damit Sie Fiepen oder Heulen besser von seinem normalen Verhalten unterscheiden können
  • Wenn Sie sich dennoch Sorgen machen, lassen Sie einen Tierarzt einen Blick auf Ihren Hund werfen