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Wie lange nennt man Hunde Welpen?

Mops in Decke eingewickelt

Die Welpenzeit ist für die Entwicklung eines Hundes von entscheidender Bedeutung. In ihr sammelt der Vierbeiner unter anderem erste Erfahrungen im Umgang mit Artgenossen und Menschen. Zudem wird sein späteres Verhalten erheblich von seinen Erlebnissen während dieser Zeit geprägt.

Doch obwohl diese Phase im Leben eines Hundes so wichtig ist, dauert sie im Grunde genommen nur wenige Wochen. Wie lange man Hunde Welpen nennt und ab wann sie als Junghund gelten, erfahren Sie im Folgenden.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Die Welpenzeit endet bei Hunden zwischen der 16. und 18. Lebenswoche.

  • Das genaue Ende der Welpenzeit hängt von der Rasse sowie von individuellen Unterschieden ab.

  • Die geistige Entwicklung und der Zahnwechsel können den Übergang zum Junghund ankündigen.

  • Die Zeit als Welpe ist für die Prägung und den Aufbau einer Bindung zum Halter sehr wichtig.

    Das Wichtigste auf einen Blick

    • Die Welpenzeit endet bei Hunden zwischen der 16. und 18. Lebenswoche.

    • Das genaue Ende der Welpenzeit hängt von der Rasse sowie von individuellen Unterschieden ab.

    • Die geistige Entwicklung und der Zahnwechsel können den Übergang zum Junghund ankündigen.

    • Die Zeit als Welpe ist für die Prägung und den Aufbau einer Bindung zum Halter sehr wichtig.

    Wann endet die Welpenzeit?

    Selbstverständlich gibt es keinen genauen Tag, an dem sich ein Hund über Nacht vom Welpen zum Junghund entwickelt. Denn natürlich handelt es sich dabei um einen Prozess, der sich über einen gewissen Zeitraum hinzieht und der zudem nicht bei allen Hunden exakt gleich verläuft.

    Nichtsdestotrotz können Sie davon ausgehen, dass die Welpenzeit bei Ihrem Hund irgendwann zwischen der 16. und der 18. Lebenswoche langsam aber sicher zu Ende geht. Dabei gilt, dass sich große Hunderassen sowohl körperlich als auch geistig langsamer entwickeln, sodass die Welpenzeit bei ihnen eher etwas länger dauert.

    Das bedeutet allerdings nicht, dass Ihr kleiner Hund auch mit acht oder neun Monaten noch ein Welpe ist. Denn auch wenn Sie dem treuen Blick Ihres Vierbeiners möglicherweise nach wie vor nicht widerstehen können, handelt es sich bei ihm spätestens ab der 18. Lebenswoche nicht mehr um einen Welpen, sondern um einen Junghund.

    Körperliche und geistige Entwicklung in der Welpenzeit

    Natürlich sieht Ihr junger Vierbeiner längst noch nicht wie ein ausgewachsener Hund aus. Dennoch endet die Phase, die man als Welpenzeit bezeichnet, zwischen der 16. und 18. Lebenswoche des heranwachsenden Tieres.

    Um zu bestimmen, wann es genau soweit ist, hilft unter anderem ein Blick auf die geistige Entwicklung und das damit einhergehende Verhalten des jeweiligen Vierbeiners. Darüber hinaus gilt auch der im vierten Lebensmonat beginnende Zahnwechsel des Hundes als Zeichen dafür, dass die Welpenzeit nun langsam aber sicher vorbei geht.

    Warum Sie wissen sollten, wie lange Ihr Hund ein Welpe ist

    Als Halter sollten Sie sehr genau wissen, wie lange Ihr Vierbeiner noch ein Welpe ist und ab wann Sie es mit einem Junghund zu tun haben. Denn auch wenn es hierbei natürlich nicht auf den genauen Tag ankommt, hilft Ihnen dieses Wissen dabei, eine feste Bindung zu Ihrem Hund aufzubauen und seine Entwicklung optimal zu fördern.

    Je besser es Ihnen gelingt, auf die spezifischen Bedürfnisse in der jeweiligen Entwicklungsphase einzugehen, desto unkomplizierter gestaltet sich der künftige Alltag mit Ihrem vierbeinigen Mitbewohner.

    Da die Phase, in der man Hunde Welpen nennt und in der die wesentliche Prägung stattfindet, sehr kurz ist, sollten Sie nach Möglichkeit keine Zeit verlieren und sofort damit beginnen, Ihren Vierbeiner auf das Leben als ausgeglichener Hund vorzubereiten.