Mein Hund ist geschlechtsreif, was jetzt?

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Wann ist ein Hund geschlechtsreif und was bedeutet das für Sie als “besorgtes” Herrchen bzw. Frauchen? Bei Männern schießen die Hormone durch den Körper und erhöhen den Testosteronspiegel, während bei Frauen auch die körperlichen und geistigen Veränderungen durch die Läufigkeit auftreten. Und das macht sich im Verhalten von Hundewelpen deutlich bemerkbar. Das Alter, in dem eine Hündin oder ein Rüde geschlechtsreif ist, ist für jedes Tier unterschiedlich. Wir listen für Sie die wichtigsten Merkmale dieser herausfordernden Lebensphase auf.

Wann wird ein Rüde geschlechtsreif?

Ein Rüde ist von dem Moment an geschlechtsreif, in dem das Tier in die Pubertät kommt. Die Pubertät eines Rüden beginnt in der Regel um den sechsten Monat rum und dauert an, bis das Tier zwölf bis fünfzehn Monate alt ist. Ist Ihr Hund geschlechtsreif? Dann werden Sie starke Veränderungen bei Ihrem kleinen Strolch feststellen, sowohl im Aussehen als auch im Verhalten. Der Rüde bekommt ein dickeres Fell, wird muskulöser und wird territorial. Das Tier tut dies, indem es sein eigenes Territorium abgrenzt und eine strengere Haltung gegenüber anderen Rüden einnimmt. Auch das „Rammelverhalten“ nimmt zu, bei dem selbst die Beine der Besitzer manchmal nicht sicher vor dem aufgeregten Rüden sind.

Geschlechtsreife Hündin: Die Suche nach dem passenden Rüden

Im Allgemeinen ist eine Hündin nach sechs bis neun Monaten geschlechtsreif. Dies unterscheidet sich jedoch Hündin zu Hündin. Manchmal beginnt die erste Läufigkeit erst, wenn das Weibchen bereits zwei Jahre alt ist. Eine Hündin ist zweimal im Jahr läufig. Während dieser Zeit ist der Kopf der Frau nicht jeden Tag für ein Abenteuer bereit und sie ist nur für ein paar Tage wirklich an männlichen Besuchen interessiert. Eine Hündin ist auch wählerisch. Wenn ihr der Rüde nicht gefällt, wird die Party abgesagt. Die besten Erfolgschancen hat ein Rüde in der Zeit zwischen dem neunten und dreizehnten Tag der Läufigkeitsperiode. Genau wie im richtigen Leben ist Timing alles, wenn man einen leidenschaftlichen Welpenwunsch hat.

Hund geschlechtsreif: Einen Rüden kastrieren

Ein Hund, der geschlechtsreif ist, zeigt ein anderes Verhalten. Besonders der Rüde hat es von Zeit zu Zeit sehr schwer damit. Der Rüde kann eine läufige Hündin aus großer Entfernung riechen und das macht das Tier sehr unruhig. Einige Rüden fressen in dieser Zeit schlecht, heulen oder jaulen und sind sehr unruhig. Wollen Sie keine Welpen oder wollen Sie verhindern, dass Ihr Rüde in jeder läufigen Hündin einen möglichen Bettpartner sieht? Dann können Sie sich dafür entscheiden, Ihren Hund zu kastrieren. Ein kastrierter Rüde weist ein ruhigeres Verhalten auf, ist weniger aggressiv und verliert einige Monate nach dem Eingriff seinen Fortpflanzungsdrang. Eine Hündin können Sie sterilisieren lassen.

Lassen Sie Ihren Hund sein Ding machen

Sieht Ihr Rüde eine Chance, einer Hündin den Hof zu machen, wenn Sie während eines Spaziergangs einmal nicht aufpassen? Dann soll der Strolch sein Ding machen. Wenn Sie das Tier von der Hündin runterziehen, schadet das dem Rüden. Es bleibt nichts anderes übrig, als zu warten, bis die Tat vorüber ist. Ist Ihr Hund geschlechtsreif und denken Sie daran, das Tier kastrieren oder sterilisieren zu lassen? Dann denken Sie bitte auch an die Kosten, die damit einher gehen. Bei Petplan können Sie sich für diese Kosten versichern lassen, indem Sie eine Zusatzversicherung bei Ihrer Hundeversicherung abschließen. Wünschen Sie weitere Informationen über unsere Haustierversicherungen oder sind Sie neugierig auf die Preise? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und versichern Sie Ihr Haustier mit der Pflege, die es verdient.