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Was bedeutet Gähnen beim Hund?

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Wer sich ein wenig mit seinem Hund auseinandersetzt, wird schnell feststellen, dass ihm die Körpersprache seines Vierbeiners eine Menge verrät. Unter anderem gehört auch Gähnen bei Hunden fest zum Repertoire an Körpersignalen, mit denen sie sich mitteilen.

Gähnen lässt sich bei Hunden sehr häufig beobachten und kann ganz unterschiedliche Gründe haben. Welche das sind, erfahren Sie im Folgenden.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Oft ist Gähnen bei Hunden ein Anzeichen für Müdigkeit.
  • Gähnen kann bei Hunden der Beschwichtigung und dem Stressabbau dienen sowie auf Unsicherheit hinweisen.
  • Durch das Gähnen nimmt der Körper des Hundes zusätzlichen Sauerstoff auf.
  • Manchmal lassen sich Hunde vom Gähnen ihres Halters anstecken.

Müde Hunde gähnen

Im Vergleich zu uns Menschen brauchen Hunde deutlich mehr Ruhe und Schlaf. Pro Tag verbringen sie rund 17 Stunden mit dösen und schlafen. Welpen und alte Tiere bringen es nicht selten sogar auf über 20 Stunden.

Gähnen kann bei Hunden daher durchaus bedeuten, dass sie sich ausruhen wollen und dabei nicht gestört werden möchten.

Gähnen beim Hund als Signal zur Beschwichtigung

Gähnen kann bei Hunden in vielen Fällen ganz einfach ein Zeichen für Müdigkeit sein. Darüber hinaus gibt es allerdings noch eine Reihe weiterer Gründe, aus denen ein Hund gähnt. Denn tatsächlich handelt es sich beim Gähnen und ein wichtiges Signal, mit dem Hunde untereinander kommunizieren.

Sie nutzen es zum Beispiel, um sich selbst zu beruhigen und ihre Artgenossen in brenzligen Situationen zu beschwichtigen.

Gähnen dient Hunden zum Stressabbau

Es gibt zahlreiche Faktoren, die bei Hunden Stress auslösen können. Dazu zählen unter anderem Krankheiten, körperliche Belastungen, große Freude oder auch Veränderungen, wie zum Beispiel ein Umzug oder eine Urlaubsreise.

Es kann durchaus vorkommen, dass eine stressige Situation Ihren Vierbeiner überfordert und von ihm als ausgesprochen unangenehm empfunden wird. In diesem Fall hilft das Gähnen Ihrem Hund beim Stressabbau.

Gähnen bei unsicheren Hunden

Neben den genannten Auslösern kann Gähnen bei Hunden auch eine Übersprungshandlung darstellen. Weiß Ihr Vierbeiner in einer bestimmten Situation zum Beispiel nicht genau, welches Verhalten Sie von ihm erwarten, kann es sein, dass er seine Unsicherheit durch Gähnen zeigt.

Das kann unter anderem beim Erlernen eines neuen Kommandos, das Ihr Hund noch nicht kennt, der Fall sein. Mithilfe von Gähnen als Übersprungshandlung versucht er in dieser Situation seine Aufregung, beziehungsweise sein Unsicherheit abzubauen.

Gähnen beim Hund aufgrund von Sauerstoffmangel

Beim Gähnen nimmt der Körper besonders viel Sauerstoff auf. Dieser versorgt die Körperzellen und hilft Ihrem Hund dabei, wacher zu werden. Gerade wenn sich Hunde körperlich angestrengt haben, lässt sich daher recht oft beobachten, dass sie gähnen, um so mithilfe des aufgenommenen Sauerstoffs wieder mehr Energie zu bekommen.

Wenn Halter ihren Hund mit Gähnen anstecken

Es ist allgemein bekannt, dass das Gähnen unseres Gegenübers ansteckend wirkt und wir dann häufig ebenfalls gähnen müssen. Ähnlich verhält es sich auch mit Hunden, die sich gegenseitig mit Gähnen anstecken können.

Darüber hinaus geht man sogar davon aus, dass Halter ihre Hunde mit ihrem Gähnen anstecken können. Manchmal kann es also auch sein, dass Ihr Vierbeiner schlicht und einfach wegen Ihnen gähnt.